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Einladung zum Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen

Herzlich eingeladen, wird am Freitag, dem 06.03.2020, zum Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen.

Beginn ist um 18:30 Uhr im Evangelischen Pfarrgemeindezentrum Nickelsdorf.

2020 wird der Weltgebetstag von Frauen aus Simbabwe vorbereitet. Das diesjährige Motto lautet: "Steh auf und geh".

Simbabwe, ehemals Südrhodesion, ist ein Binnenland im südlichen Afrika. Die Hauptstadt Harare liegt im Nordosten des Landes. Im Norden grenzt Simbabwe an Sambia, im Osten an Mosambik, im Süden an Südafrika und im Westen an Botswana. Mit einer Fläche von 390.580 Quadratkilometern ist es ca. 4,5 mal so groß wie Österreich. Der bekannte Sambesi-Fluss bildet die nördliche Grenze zu Sambia.

Das Land, mit seinem subtropischen bis tropischen Klima, kann mit einer Vielfalt an Flora und Fauna aufwarten. Berühmte Nationalparks wie Victoria Falls, Chimanimani, Matobo uva. bieten Rückzugsgebiete und Schutz für mehr als 350 Säugetierarten, darunter Elefanten, Löwen, Zebras, Büffel, Leoparden ...), für verschiedenste Schlangen und Eidechsenarten, über 500 Arten von Vögeln und mehr als 130 verschiedenen Fischen. Abholzung und Wilderei forderten in der Vergangenheit ihren Tribut und so sind leider zwischen 2000 und 2007 mehr als 60 Prozent der Wildtiere ausgerottet worden.

Von den 16,5 Millionen Einwohnern sind nur mehr ca. 20.000 Europäer. Armut, Arbeitslosigkeit aber auch Krankheiten wie Aids (Infektionsrate: 80 Prozent) stellen die Bevölkerung vor immense Probleme. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 61 Jahren (Vergleich Österreich: 82 Jahre). Leider ist zudem die Unterdrückung der Frauen in dem patriarchalischen System noch immer stark verbreitet.

Vom 16. bis Mitte des 20. Jahrhunderts war das Land eine Kolonie - anfangs portugiesisch, danach britisch. In den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurden erstmals demokratische Wahlen durchgeführt. Zu einer wirklichen Stabilisierung des Landes kam es bis heute nicht. 87,5 Prozent der Bevölkerung sind Christen, wobei sehr viele davon nebenbei noch immer traditionelle Religionen und Bräuche praktizieren.

Obwohl das Land reich an Rohstoffen und landwirtschaftlichen Möglichkeiten ist, liegt die Wirtschaft, nicht zuletzt aufgrund des korrupten Staatssystems, brach. Rund ein Viertel der Bevölkerung könnte ohne internationale Hilfe nicht existieren.

http://www.evangelische.at/index.php/aktuelles-2020-nd/382-einladung-zum-weltgebetstag-der-frauen-20200306

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